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Wiener Werkstätte Art Deco

Wiener Werkstätte und Art Déco

 

 

 

„Wir [sollten] in allem der Prunksucht aus dem Wege gehen
und immerzu nach besserem Material und vollendeter
Ausführung trachten, da ja unser Leben, sofern es ernst
zu nehmen ist, durch Einfachheit, Ehrlichkeit und Gediegenheit
seine Würde erhält ...“ Josef Hoffmann, 1901

 

 

 

 

Die Bekanntschaft Stefan Raths mit Josef Hoffmann und den Künstlern der Wiener
Werkstätte führte Lobmeyr ab 1910 ins Zentrum der neuen, revolutionären Bewegung
in Kunst und Kultur. Diese grenzte sich gegenüber dem Historismus als wirklich
„neuer Stil“ ab. Die Formen wurden geometrisch, oft leichter und reduzierter. Stefan
Rath zeigte den Mut und die Offenheit, mit dieser Gruppe radikaler Gestalter zu
arbeiten. Ihre Entwürfe forderten nicht nur den Zeitgeschmack heraus, sondern auch
das Material, ob im „architektonischen“ Stil oder als zartes Musselinglas. Diese
Periode stellt ein wichtiges Kapitel in der Geschichte und im Selbstverständnis
Lobmeyrs dar, viele Arbeiten sind heute Meilensteine in der Stilgeschichte des
Glases. Neben Josef Hoffmann sind hier Oswald Haerdtl, Ena Rottenberg, Michael
Powolny und Oskar Strnad zu nennen. Gemeinsam bereitete man den Weg hin zur
großen Pariser Exposition des Arts Décoratifs et Industriels Modernes von 1925,
aus der das Art Déco hervorging. Lobmeyr erhielt dort von der Jury den Grand Prix.

 


Trinkservice No.240 „Ambassador“, Oswald Haerdtl 1925
„Serie B“, Josef Hoffmann 1914
Modell No.41085/22 für die Kölner Werkbundausstellung, Josef Hoffmann 1914

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