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2000-2010. Design in Wien
Ausstellung im Wien Museum


2000-2010. Design in Wien
Design führte in Wien lange Zeit ein Schattendasein. Doch in den vergangenen Jahren hat sich eine aktive Szene etabliert, die mittlerweile auch europaweit Beachtung findet. Bereits Ende der 90er-Jahre starteten Studios wie EOOS und For Use, die sich von Beginn an international orientierten und heute für renommierte Unternehmen wie bulthaup, Walter Knoll, Moroso oder Magis tätig sind. Wiener Traditionsbetriebe wie Lobmeyr, Augarten und Backhausen begannen, mit einer neuen Generation von ProduktdesignerInnen zusammenzuarbeiten. Initiativen sorgten für Schubkraft in der Szene, auch die Stadt erkannte bald das Potenzial der "Creative Industries" und rief die Förderagentur "departure" ins Leben.

 


In den vergangenen zehn Jahren wurde so Design zu einem ernstzunehmenden Faktor in der Stadt. Die Ausstellung „2000-2010. Design in Wien“ präsentiert erstmals in einer Zusammenschau die Highlights des "Design-Booms". Acht Studios stehen im Zentrum: Marco Dessí, dottings, EOOS, For Use / Numen, Dejana Kabiljo, POLKA, Soda Designers, Walking-Chair. Sie stehen für eine Vielfalt von Arbeitsmethoden und Vertriebsstrategien. Manche haben bereits Star-Status, andere sind am Sprung zu einer internationalen Karriere. Alle agieren von Wien aus, sind global orientiert und vernetzt, viele sind zugewandert – ein Beleg für die steigende Attraktivität der Stadt.

 


Neben den acht Studios beleuchtet die Ausstellung weitere Themen: Im Bereich Produktionskultur begegnet man Highlights von traditionellen Wiener Handwerksbetrieben über High-tech-Firmen bis zu innovativen Kleinunternehmen. Im Bereich Industriedesign werden Schlaglichter auf klassische Industriedesign-Büros geworfen, deren "anonyme" Entwürfe uns täglich begegnen. Das Kapitel "Die Neuen" stellt DesignerInnen von morgen vor, den Initiativen vom Café "das möbel" bis zur Vienna Design Week wird ebenfalls Reverenz erwiesen. Abschließend wird Design in Wien von außen kritisch unter die Lupe genommen: in Form von Interviews u. a. mit Ron Arad, Alison Clarke, Martino Gamper, Bořek Šípek, Robert Stadler und Deyan Sudjic.

 


 


 


 



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